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Der Heilpraktiker als Buch von René Sasse
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Der Heilpraktiker:Ein Gesundheitsberuf ohne Berufsausübungsrecht?. 1. Auflage René Sasse

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: 03.04.2019
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Die langen Jahre der Vergangenheit
21,90 € *
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Er hat giftige Schlangen von Ost- nach Westberlin geschmuggelt, einen Beutel Kakerlaken in einem Polizeirevier ausgeschüttet, zahlreiche ´´tierische´´ Begegnungen er- und überlebt, dabei mit dem System der DDR seine liebe Not gehabt, eine Familie gegründet und ohne nennenswerte handwerkliche Fähigkeiten nicht ganz katastrophenfrei ein Haus gebaut. Die Rede ist von dem Tierarzt Johannes L. Werner. Begleiten Sie ihn durch sein Studium der Veterinärmedizin, die Reservistenausbildung, die Zeit des Berliner Mauerbaus und zahlreiche Abenteuer als Tierarzt mit kleinen und großen Patienten. Denkwürdige Reisen, der ewige Kampf mit den Behörden, ein angeschossener russischer Soldat vor der Haustür, nächtliche Tauchgänge ... und nach einer zusätzlichen Heilpraktiker-Ausbildung saßen manchmal sogar Mensch und Schäferhund friedlich nebeneinander in seinem Wartezimmer. Eine spannende Lebensgeschichte zum Mitlachen, Mitleiden und manchmal auch einfach nur Kopfschütteln!

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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IFSG leicht gemacht
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In diesem Buch habe ich die meldepflichtigen Krankheiten des Infektionsschutzgesetzes, kurz IfSG, als Geschichten, Märchen und Gedichte dargestellt. So lassen sie sich leichter lernen, da die rechte, spielerische Gehirnhälfte zusammen mit der analytischen, linken Gehirnhälfte nicht nur die harten Fakten abspeichert, sondern auch Bilder, Reime und Märchen. Dadurch wird das Wissen im gesamten Hirn verankert und bleibt für Prüfung und Praxis in Erinnerung. Eine Lernhilfe nicht nur für angehende Heilpraktiker.§09§Hantavirus - Maus und Maus gesellt sich gern Riq - eigentliche Enrique - und Wiebke hatten viel zu tun. Schon in drei Wochen sollte die Wohnung geräumt und ihre gesamte Habe in dem gemütlichen Häuschen am Stadtrand sein. Sie waren fleißig gewesen, hatten getragen und entrümpelt, verkauft und verschenkt, und waren hochzufrieden mit sich und der Welt, bis Riq anmerkte, dass da ja noch der Speicher sei. Oh je, der Speicher! Er war schon voll gewesen, als sie in die große Dachgeschosswohnung in Bilk eingezogen waren. Sie fanden kistenweise Kacheln - der Vorgänger war Klempner gewesen - und haufenweise alte Kartons, und auch einen Karton mit mazedonischem Qualitätswein, der schon elf Jahre abgelaufen gewesen war, als sie einzogen. Wiebke, praktisch wie immer, krempelte die Ärmel hoch. ´´Ok, mein Liebster, dann müssen wir eben den Speicher auch noch aufräumen.´´ Sie schafften noch einmal eine gefühlte Wohnungsladung voller Dinge fort, die niemand mehr benötigte: Eine Hantelbank ohne Hanteln, einen alten Kleiderschrank, vier Hasenkäfige, deren Bewohner schon seit längerem unter der Erde weilten, Kartons, Altkleidersäcke und vieles mehr. Als Wiebke schwungvoll einen alten Eimer aus einer dunklen Ecke zog, erschrak sie. Darin lag eine tote Maus, die so flach war, dass sie auch als Aufkleber hätte durchgehen können. ´´Iiih´´, rief sie und warf die Maus aus dem Dachfenster, und Riq antwortete lakonisch: ´´Wo eine Maus ist, da sind auch zehn.´´ ´´Ist wohl wieder ein Sprichwort deiner mexikanischen Großmutter, wie?´´, lachte Wiebke und nahm sich einen Besen. Sie fegte und fegte, und zwei Tage vor dem Umzugstermin war tatsächlich auch der Speicher leer und besenrein. Kaum waren sie umgezogen, sie saßen noch zwischen den Kartons, köpfte Enrique eine Flasche Sekt, um auf ihr erstes eigenes Häuschen anzustoßen, doch Wiebke war gar nicht nach feiern zumute. ´´Mir ist kalt und übel´´, sagte sie missmutig, ´´und Bauchschmerzen habe ich auch.´´ Wie zur Untermauerung ihres Kommentars erbrach sie sich in den Eimer, der Wochen zuvor die Mäuseleiche enthalten hatte. Zuerst freute sich Riq still, weil er dachte, sie sei schwanger, aber schon drei Tage später hatte Wiebke so starke Nierenschmerzen, dass sie nicht mehr wusste, ob sie liegen oder sitzen, lachen oder weinen sollte. Er fuhr sie zum Arzt, der zum Glück in der Peripherie angesiedelt war und ein wenig Zeit hatte. Die Anamnese führte nach einigem Hin und Her zu dem mäuseverseuchten Speicher. ´´Oje´´, rief der Arzt, ´´das ist eine Infektion mit dem Hantavirus.´´ ´´Und nun?´´, meinte Wiebke und hielt sich an Riq fest, weil ihr schwindelig war.´´Und nun legen Sie sich ins Bett und trinken viel. Wenn die Nierenschmerzen schlimmer werden, müssen Sie ins Krankenhaus.´´ Das war zum Glück nicht erforderlich, und Wiebke war schon zwei Wochen später wieder einigermaßen fit. Dem fiesen alten Vermieter sagten sie nichts von dem mäusekotverseuchten Speicher. Er wollte die Kaution nicht herausrücken, und das glückliche Pärchen hoffte inständig, dass ihm der Speicher nicht sauber genug war und er beherzt zum Besen griff.

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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Die Mitleidsindustrie (eBook, PDF)
8,99 € *
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Über die Auswirkung ihrer Arbeit können die MONGOs keine Auskunft geben, weil sie selbst keine Untersuchungen darüber anstellen, sagt Dr. Lau Schulpen vom Centre for International Development Issues (Cidin) der Radbout Universität in Nimwegen. Er untersucht die Effektivität privater Initiativen (in Ghana und Malawi) und denkt, dass gegen die Behauptung, sie würden effizienter arbeiten als die etablierten Organisationen, vieles einzuwenden ist. Verantwortung für ihre Tätigkeit legen sie vor allem durch Infobriefe ab, in denen mitgeteilt wird, wie es einer bestimmten Person geht, wer mit wem gesprochen hat. Doch es wird nicht mitgeteilt, was die Aktivität nun wirklich für die Zielgruppe bedeutet hat. Die Welt der ´´Do-it-yourself-Hilfe´´ atmet noch ganz den Geist der Patres alter Zeiten. Religiöse MONGOs, vor allem amerikanische, sind der am schnellsten wachsende Zweig der Hilfsindustrie. In Afghanistan verteilten sie Bibeln und Mahlzeiten, bis die muslimische Regierung dem ein Ende machte. ´´Im Flugzeug von Nairobi nach Khartum im Sudan saß ich neben einem Club christlicher amerikanischer Hippies mit Gitarren. Sie hatten von ihrer Kirche Geld bekommen, um in Darfur drei Wochen lang ?Hoffnung? zu verbreiten´´, erzählte mir der Mitarbeiter einer norwegischen NGO im Sudan. In Hütten, Schulgebäuden und auf Dorfplätzen anderer afrikanischer Krisenländer gründeten religiöse MONGOs am laufenden Band Born-Again-Kirchen, und selbsternannte Propheten der Pfingstgemeinden und Baptisten aus dem amerikanischen bible belt rannten sich in Westafrika fast über den Haufen, um ihren Anteil am moralischen Post-Bellum-Wiederaufbau in Liberia und Sierra Leone zu liefern. Für das Anmieten des Fußballstadions im sierra-leonischen Freetown musste sogar eine Warteliste angelegt werden: Eine Travelling Salvation Show nach der anderen fand hier statt. Die lokale Bevölkerung war durchaus offen für die Vorstellungen. Religiös bis in die Fußspitzen, strömten sie zu Zehntausenden hin, mehrere Male in der Woche, wenn sie sich das Eintrittsgeld leisten konnten. ´´Warum das Evangelium in ein Land bringen, das schon zu 100 Prozent religiös ist?´´, fragte ich den Prediger Billy Bob, einen munteren Fünfziger, der aus Texas nach Afrika gekommen war. ´´Weil die Afrikaner noch immer nicht begreifen, dass Gott es nicht gut findet, wenn man sich gegenseitig den Schädel einschlägt´´, lautete die überzeugte Antwort. Mercy ships, eine kleine Flotte von zu Hospitalschiffen umgerüsteten alten Kreuzfahrtschiffen eines religiösen Führers aus Texas, bringen hope and healing in Kriegsgebiete. Ich klettere an Bord, als ein mercy ship im Hafen von Freetown anlegt. Die First Class-Rezeption hat noch goldumrandete Türen und Marmorböden. Nur den Menschen, die einfache Operationen mit wenig Nachsorge brauchen, wie bei Star, Schielen und Hasenscharte, können die zu Schiff fahrenden Ärzte helfen. Wenn die Patienten aus der Narkose aufwachen, geht die Behandlung weiter: An allen strategischen Punkten im Aufwachraum wird nonstop über Monitore ein Film über das Leben Jesu gezeigt. Synchronisiert in Dutzenden von Sprachen und Dialekten, von Urdu bis Mandarin gehört The Life of Jesus zum Gepäck der Evangelisten. An Bord läuft heute die Version in der Sprache des Mende-Volks; als die Ärzte in einem der Betten aber einen Temne-Patienten entdecken, schieben sie unerbittlich sofort eine für ihn verständliche Edition in den Videoapparat. ´´So wie wir würde Gott es auch machen´´, meint einer der Chirurgen. Einige muslimische Patienten bekehren sich noch im Bett, während sie an der Infusion hängen, fügt er hinzu. Das vom Tsunami und einem Aufstand heimgesuchte muslimische Aceh wurde ebenfalls von MONGOs bedrängt. Dort operierten außer protestantischen und katholischen auch mormonische MONGOs, und Scientology schickte Freiwillige in knallgelben T-Shirts, um mind-over-matter-Heilpraktiken an Überlebenden anzuwenden. Dutzende westliche Ärzte zogen einzeln in Mietwagen mit Erste-Hilfe-Koffern auf dem Rücksitz von einem überschwemmten Dorf zum nächsten. Einwohner von Aceh erzählten, sie seien zum Teil dreimal untersucht worden, immer wieder von einem anderen Arzt, der nichts von dem wusste, was der vorige gesagt oder verschrieben hatte. Viele MONGO-Ärzte leisteten gute Arbeit, doch manche stellten falsche Diagnosen, weil sie die landestypischen Krankheiten und Parasiten nicht kannten. Heimatlose in Sierra Leone bekamen Besuch von Feed My Lambs. Gründer und Direktor dieser MONGO war Lonny

Anbieter: buecher.de
Stand: 15.04.2019
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